Lost in A Kiss

Titel: Lost in A Kiss
Autorin: Kati Wilde
Format: Taschenbuch
Preis: 12,99 Euro

Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen. Im Liebesroman „Lost in a Kiss“ nimmt uns die US-amerikanische Autorin Kati Wilde mit auf einen vierwöchigen Roadtrip durch Oregon und Kalifornien, auf dem die Funken fliegen. Frech, romantisch und leidenschaftlich. Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen. Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …

Meinung

Kati Wilde hat mich mit ihrem Roman "Lost in a Kiss" aus einer ziemlich schweren und vor allem tiefen Leseflaute geholfen. Das Buch war witzig, ironisch und voller Spannung. Die Charaktere fand ich ziemlich interessant. Auf der einen Seite befindet sich Bram, der männliche Protagonist der Geschichte und auf der anderen Seite Aspen. Diese zwei sind wie aus zwei verschiedenen Welten. Die eine Seite total elektronisch, durchgeplant und strikt, und die andere lebhaft, zickig und frech. Immer wenn Aspen und Bram aufeinander trafen, dachte ich mir "bitte lass es schnell vorbeigehen". Doch dann habe ich gemerkt, dass ich gar nicht wollte, dass es vorbeigeht, weil beide einfach sehr interessant waren. Trotzdem hatte ich ab und zu Angst vor Bram. Er war so kühl und unberechenbar. Zum ersten Geschlechtsverkehr kam es viel zu schnell meiner Meinung nach. Das musste nicht sein. Solche Szenen könnten eigentlich viel besser erzählt werden, stattdessen wird es schnell zu einem erotischen Spiel. Das finde ich persönlich sehr nervig. Da dann nichts anderes thematisiert wird, außer der schnelle Sex, den sie haben.
Dennoch habe ich weitergelesen, jedoch nicht wegen der Szenen, sondern eher wegen den zwei Protagonisten, da ich wissen wollte, wie sich alles weiterentwickeln wird. 

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