Dienstag, 29. März 2016

mein bester letzter Sommer II Anne Freytag [Rezension]

"Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts. Aber die Wahrheit ist, ich hatte keine Ahnung." (S. 11)

Titel: Mein bester letzter Sommer
Autorin: Anne Freytag
Format: Gebunden
Verlag: Heyne fliegt
Preis: 14,99 Euro
Genre: Jugendbuch, Liebesroman

Zusammenfassung:

Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst...
Tessa hat immer gewartet: auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, sie hätte noch Zeit. Doch die hat sie nicht. Tessa wird sterben und das schon sehr bald. Sie ist fassungslos, wütend und verzweifelt - bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie und ihre Fassade durchschaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tessa mit einem großartigen Plan und schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind.

Meinung:

Tessa ist krank. Der Leser weiß zu Anfang noch nicht, was sie genau hat, denn über ihre Krankheit wird nicht gesprochen. Es fällt sofort auf, dass sie ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter und Schwester hat. Dabei bemüht sich ihre Mutter sehr!
Ihre Schwester hingegen ist eines: eifersüchtig. Sie kann es nicht ertragen, dass ihre Schwester, die ganze Aufmerksamkeit im Haus bekommt und sie dadurch ignoriert wird.
Aber wie kann eine solche Schwester so reagieren? Schließlich wird Tessa sterben und Larissa wird am Leben bleiben.
Dann trifft Tessa unerwartet auf Oskar, den sie nicht in ihr Leben eingeplant hatte.

Die Protagonistin ist 17 Jahre alt und verhält sich wie viele Jugendliche in ihrem Alter auch. Die Seiten des Romans sind gefüllt mit den Gedanken und Dingen, die Tessa bis jetzt noch nicht getan hat: Der erste Kuss, das erste Mal....
Immer wieder erinnert sie den Leser daran, dass sie noch Jungfrau ist und noch nie etwas Verbotenes im Leben gemacht hat bis sie auf Oskar trifft. 
Beide verlieben sich schnell ineinander, können es jedoch nicht zeigen.
Tessa stößt Oskar immer wieder von sich und Oskar hat Angst Tessa zu nah zu kommen.

Als dann Oskar von ihrer Krankheit erfährt, ist er am Boden zerstört. 
Er plant eine Reise nach Italien und nimmt Tessa mit.

Der Roman hat viele Höhen und Tiefen. Einige Teile des Romans erinnern an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Von Anfang an weiß man, was mit Tessa passieren wird, jedoch verdrängt man das beim Lesen schnell, da beide Protagonisten so viel Spaß miteinander haben. Die Lebenslust trägt sie von einem Ort zum anderen. 
Manchmal muss man Zeuge sein, wie Tessa um Luft ringt und in der Öffentlichkeit wegkippt. Doch Oskar ist immer zur Stelle.

Der Lesefluss wird durch die relativ kurzen Kapitel beschleunigt. So macht das Lesen noch mehr Spaß.
Obwohl die Protagonistin Tessa anfangs sehr unsympathisch auftritt, ändert sich das schnell. Oskar hingegen ist von Anfang an sehr sympathisch. Jedoch weiß man zunächst nicht, dass auch er ein kleines Geheimnis vor Tessa birgt.

Meine Bewertung:


Kommentare:

  1. Hallöchen,
    ich habe dieses Buch geliebt und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich die Einzige bin, die Tessa von Anfang an sympathisch fand. Das Buch ist einfach ein Meisterwerk. Es steckt so voller ehrlicher Gefühle ohne zu dick aufzutragen und .. ach. Ich habe es so gerne gelesen.

    Liebst, Lotta

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  2. Hi Müni, ich fand das Buch auch ganz großartig, obwohl ich Tessa von Anfang an sympathisch fand. Und Oskar war einfach toll :-)

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