Sonntag, 12. Oktober 2014

Faking it - Alles nur ein Spiel II Cora Carmack [Rezension]

"Ich weiß. Aber Angst lässt uns spüren, dass wir am Leben sind. Sie sagt mir, dass dir etwas an dem. was zwischen uns passiert, liegt, denn unser Verstand verschwendet keine Zeit damit, sich vor Dingen, die nicht wichtig sind, zu fürchten [...]." (S.317)

Titel: Faking it - Alles nur ein Spiel
Autorin: Cora Carmack
Format: Taschenbuch
Verlag: Egmont LYX
Preis: 9,99 Euro
Genre: Junge Erwachsene, Liebesroman


Zusammenfassung:

Und plötzlich ist es Liebe.

Max Miller hat ein großes Problem: Ihre erzkonservativen Eltern haben sich zu einem Besuch angekündigt, und all die beschönigenden Halbwahrheiten, die sie ihnen über ihr Leben in Philadelphie erzählt hat, drohen aufzufliegen. Vor allem ihr Freund Mace ist mit awinwn Tätowierungen alles andere als vorzeigbar. Da trifft Max den angehenden Schauspieler Cade und bittet ihne, sich ihren Eltern gegenüber als ihr Freund auszugeben. Doch Cade spielt seine Rolle ein bisschen zu gut, und plötzlich weiß Max nicht mehr, wo das Spiel endet und wo echte Gefühle beginnen...

Meinung:

Cade muss zunächst immer noch irgendwie damit klarkommen, dass Garrick und Bliss nun zusammen sind, und zwar glücklich zusammen. Als dann Garrick Cade verrät, dass er um ihre Hand anhalten will, bricht seine Welt für einen Moment zusammen. Doch das ändert sich schlagartig, nachdem Max vor ihm steht, "[...] knallig rote Haare[n] bis hin zu ihren geschminkten Lippen, die irgendwie mit ihren Tattoos harmonierten. Ein paar kleine Vögel flogen an ihrem Hals hinauf, und aus dem herzförmigen Ausschnitt ihres Fünfzigerjahre-Kleides lugte etwas heraus, das wie der Wipfel eines Baumes [aussah]." (S.26)
Max, Kurzform für Mackenzie, bat Cade darum, seinen Freund zu spielen. Cade lies sich auf die Ganze Sache ein und wollte im Gegentausch ein Date dafür. Max zögerte einen Moment, doch musste sie zustimmen, da ihre Eltern auf dem direkten Wege ins Cafe waren. Der erste Eindruck ihrer Eltern war positiv. Cade sieht gut aus, ist Schauspieler und macht gerade seinen Master und setzt sich sogar für soziale Projekte ein. Cade ist demnach das totale Gegenteil von Max.
Aber wie wir wissen, ziehen sich Gegensätze in der Regel an, so auch in "Faking it". Die Protagonisten spüren, dass zwischen ihnen noch etwas anderes besteht, außer dieser ganzen Schauspielerei. Beide wollen eigentlich die Fassade brechen. Doch Max versucht jedes Mal einen Schritt zurückzugehen, wenn Cade auf sie zukommt. Ihre Vergangenheit und ihr jetziger Zustand wollen sie nicht gehen lassen.

Zunächst finde ich, dass "Faking it" eine gute Fortsetzung von "Losing it" ist. Obwohl die Geschichte in "Losing it" so simpel war, hat sie mir dennoch gefallen, da die Autorin es geschafft hat etwas simples, in etwas Interessantes umzuwandeln. Cade, der in "Losing it" noch Bliss bester Freund darstellte und als Nebenfigur umherirrte, fand in "Faking it" seinen Platz als Hauptprotagonist. Wie geht es auch anders. Er ist ja Schauspieler.

Da ich im ersten Band noch nicht viel über Cade erfahren habe, war ich umso gespannter auf den zweiten Teil. Und ich muss wirklich sagen, dass ich den zweiten Band um einiges besser fand. Es war nicht nur die Story, sondern auch die zwei unterschiedlichen Protagonisten. Normalerweise ist es ja so, dass sich zwei hübsche Protagonisten in einem Roman verlieben, oder das "schüchtern" und "sexy" aufeinander treffen. Es war in "Faking it" nicht ganz anders. Dennoch hat sich der männliche Protagonist in eine weibliche Protagonisten verliebt, die ganz anders war als er. Selbst bei der Beschreibung, der beiden musste man als Leser zweimal überlegen, ob die Kombination überhaupt passte. Für mich war es perfekt. Wie Schlüssel und Schloss.

Eine sehr mitreißende und gefühlvolle Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Der Humor der beiden Protagonisten war ebenso sehr schön,so konnte ich zwischendurch auch mal auflachen.

Was ich außerdem sehr positiv an diesem Roman vermerken möchte ist, das, obwohl er aus der New-Adult/ Erotik Genre kommt nicht zu viel und nicht zu wenig war. Es hat alles perfekt aufeinander gestimmt.

Manchmal fand ich Max sehr wage und unentschlossen. Obwohl sie doch auch in Cade verliebt war, wollte sie ihn immer von ihr wegstoßen. Warum ihm nicht einfach eine Chance geben? Ach stimmt, weil sie unterschiedlich sind und Max "wie Gift für andere [ist]" (S.316).

Die, die bereits von "Losing it" so einen positiven Eindruck mitnehmen durfte, werden von "Faking it" auf keinen Fall enttäuscht werden.


Bewertung:




Kommentare:

  1. Losing it fand ich gut und ich hoffe, dass ich Teil 2 auch bald lesen werde, hört sich nämlich gut an<3

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    1. musst du definitiv !!! ;))) Viel Spaß! Bin gespannt, was du darüber denkst ;)

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  2. Vor deiner Rezi kannte ich diese Bücher noch nicht und demnach habe ich bisher weder Teil 1 noch Teil 2 gelesen... Das werde ich jetzt so schnell es geht nachholen!! =)

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